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7. April 2015 2 07 /04 /April /2015 14:31
Ahnen- Familienforschung Pr. Eylau ~ Königsberg-Land ~ Stadt Königsberg
Marjelchens: Ulla, Anneliese und Erika

Marjelchens: Ulla, Anneliese und Erika

Mein Onkel Gustav Thiel heiratete 1936 in Mahnsfeld meine Tante Sophie Elise Bass. Tante Sophie wurde von allen nur Lotte genannt, sie wurde als Tocherter von Aust Bass und seiner Frau Amalie ?1911 in Labehnen geboren.

Wieder online

 

Familie in Ostpreußen: www.tharauvillage.de/

 

Die Ergänzung zu meinem Blog

 

 

Anregungen, Hinweise, Anfragen aber auch Material, dass die Inhalte hier ergänzt nehme ich mit Freude entgegen.

 

tharauvillage@yahoo.de

 

Ännchen

 

 

 

 

N

.....Back to my roots... im Fenster unten war die frühere Startseite des Blogs...

 

 

 

 

 

Aus Oma Annas Fotoalbum: Die Rückseite eines Familienfotos

Aus Oma Annas Fotoalbum: Die Rückseite eines Familienfotos

Published by Ännchen
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18. April 2014 5 18 /04 /April /2014 22:42

Post, die mich zu diesem Thema erreichte

 

Eine Mail aus Kanada zur Familie Behnke-Kissitten

 

Brief Wünsche Kissitten-001zum Vergrössern bitte Schriftstück anklicken


**************************************************************************

 

Am 14.8. 2013 erreicht mich eine Mail zur Michalzik Familie und dieses Foto

Michalzik-Schwestern-in-OPR.jpg

Es zeigt die Michalzik Schwestern in Ostpreußen: Von links: Anne-Marie, Charlotte, Frieda-Amalie sitzend, Gertrud. Der Junge ist Kurt Rogowski, Sohn von Frieda

Einsenderin ist Frau Birgit Saszik. Sie ist auf der Suche nach ihren Vorfahren. Birgit berichtet das die Familie Michalzik/Kassner 1900 aus Ostpreußen nach Gelsenkirchen wanderte. 1919 kam sie zurück nach Ostpreußen und siedelte sich in Schnakeinen an. Weitere Lebensorte waren in Kilgis, Cavern und zuletzt bis 1945 in Jesau.

Wer konkrete Hinweise zu dieser Familie hat oder sich mit der Einsenderin austauschen möchte, schreibe ihr bitte: bigun@t-online.de

 

**************************************************************************

 

Hof Podehl - Hoch Schnakeinen

Bericht aus dem Pr. Eylauer Kreisblatt von 1995

Schnakeinen-Podehl-1995 Text 1Schnakeinen-Podehl-1995-2-S2-jpg

Hof-Podehl-Zeichn-jpgHof Podehl 1935

Hof-Podehl-1995.jpgHof Podehl-Fischer 1995

36-IMG_7155.jpgGleiches Gebäude: Aufnahme von der Reise der Schwestern Renate und Helga, geb. Kollien

 

Ein kleiner IST-Stand Bericht von Irina über Hoch- und Neu Schnakeinen -2012-:

Was erstaunlich ist: Hoch-Schnakeinen lebt jetzt wieder so, wie es schon vor dem Krieg gelebt hat. Die Familie Fischer (die heutigen rußlanddeutschen Besitzer) halten ebenfalls Rinder und Pferde, sie richten gerade das alte Haus, das zur Hälfte zerstört war, wieder her. Ich denke, es wird sie interessieren, etwas über die Geschichte ihres Anwesens zu lesen. Wir werden ihnen unbedingt Ihr Material übergeben, wenn wir sie das nächste Mal treffen.

Was Neu-Schnakeinen betrifft, so ist es tatsächlich so, daß nichts davon übriggeblieben ist. Es wird dort immerzu nach etwas gegraben, wohl in der Hoffnung, einen Schatz bergen zu können:). Vor etwa zwei Jahren war ich dort (wir gingen in die Pilze, dort wachsen nämlich Rotkappen), alles ist mit Bäumen und Gestrüpp zugewachsen. Man kann jedoch noch einige Spuren des alten Gehöfts aufspüren, so lassen beispielsweise die alleenartig gepflanzten Kastanienbäume die ehemalige Auffahrt zum Haus erahnen.

Fürwahr, in der Geschichte zu „graben“ ist eine überaus spannende Beschäftigung, sie stimmt einen aber auch schwermütig. Es lehrt uns, das Leben philosophisch zu betrachten:).

Irina-beim-Scherben-putzen.jpg

Irina wäscht einen Fund ihrer Ausgrabungen aus ;-)

----

Anmerkung: Herr Fischer, neuer Besitzer vom Podehlschen Hof in Hoch-Schnakeinen, hat in den 1990ern eine Anfrage in das Pr. Eylauer Kreisblatt gestellt. Dort suchte er nach den ehemaligen Bewohnern des Hofes, bzw. nach ehemaligen Bewohnern Schnakeinens.

Herr Fischer hatte zu der Zeit eine Schwester, die in Deutschland-West lebte. Es wäre zu vermuten gewesen, dass auch er den Weg dorthin gehen würde. Aber, wie wir in Irinas Ausführungen lesen, hat Herr Fischer sich für ein Leben in Schnakeinen-Poberejie entschieden. Bis heute!

------------------------------------------------------------------

 Reisebericht von Wolfgang Schott

 

Schnakeinen Nachtrag von Schott-

Betrachtet wir Foto und Bericht von Herrn Schott mal etwas näher und erkennen:

Schnakeinen-Nachtrag-von-Schott-Podehl-1--Nur-Foto-Kopie-1.jpg

...den Giebel des Hauses, das von Irina und Valery saniert wurde:

Haus Schott 2005

Gleiche Giebelseite!

Haus-Schott-mit-Anbau-Kopie-1.jpg

Gleiche Giebelseite und das haben die beiden daraus gemacht. Ob das Storchennest im Hintergrund wohl noch steht?


---

Am 5.11.2013 berichtet Mattias

 

und anschliessend in weiteren Mail an mich:

Hallo Ännchen,

 

ich bin über Ihre Seite im Internet gestolpert, d.h. nicht direkt gestolpert, sondern von der Suche nach Infos über die Heimat meiner Oma mütterlicherseits. In dem Fluchtbericht von Anna Nachtigall bin ich dann tatsächlich auch auf ihren Namen gestoßen. Mein Oma heißt Paula Siefert, geborene Kühn. und war Tochter des Schmieds aus Schnakeinen. Sie lebte nach der Flucht in Lüdenscheid im Sauerland und teilte sich mit ihrer Schwester Martha ein Haus. Die dritte im Bunde war Frieda Sandmann, die zunächst in Ülzen, später in Gelsenkirchen lebte. Leider sind alle drei Damen inzwischen verstorben. Frieda und Martha schon vor vielen Jahren, mein Oma vor ein paar Jahren. Paulas Tochter ist mein Mutter und Friedas Tochter ist inzwischen in ein Heim in Gelsenkirchen gezogen....


......

Das August und Bertha [Kühn] meine Urgroßeltern sind, kann ich bestätigen. Über ihren Vater, also August hatte mein Oma erzählt, dass er wohl an Magenkrebs gestorben ist. Bertha hatte wohl einen Bruder dessen Sohn Gerhard Samland nach dem Krieg im Odenwald gelebt hat. 

Meine Mutter meint sich zu erinnern, das ihre Mutter berichtet hat die Schmiede hätten ihre Eltern von einer jüdischen Familie gekauft, das wären dann wohl die Witts [?]

Marie ist nicht die Schwester meiner Oma, wenn dann evtl. die Schwester der Urgroßmutter? Meine Oma hatte nur zwei Schwestern Frieda Sandmann, geborene Kühn, (Ihr Vater hieß Karl, ihre Tochter heißt Dora) die nach Königsberg gegangen ist und Martha Marklein, geborene Kühn, die nach Tiefenthal (Ihr Ehemann war Fritz, zwei Kinder hat sie im Krieg verloren) gegangen ist.

Matthias sendet dieses Foto.

 

Ausflug Kahlberg-NehrungAusflug, wohl eines Teiles der Belegschaft des Bauern Kollien, nach Kahlberg-Nehrung.

Gesicherte Personen darauf: Reihe unten, v.l.n.r.:

3. Herta Hennig, später Rilk

4. Paula Kühn (später Siefert)

5. Martha Kühn, Paulas Schwester

6. Helga Kollien, Tochter des Bauern Emil

8. Renate Kollien, Schwester von Helga, sitzend im Schoß ihrer Mutter Gertrud Kollien. Emil Kollien, mit Hut, eine Person weiter.

 

Matthias findet in alten Familiendokumenten noch weitere Informationen. Diese Bausteine sind für die Fortsetzung der Dorfchronik von Schnakeinen von unschätzbarem Wert:

Mein Opa Werner Siefert ist in Pommern in Friedefelde zur Welt gekommen (09) und 1944 bei Floris/ Blumenfelde in Bessarabien, heute Moldawien gefallen. 
... wissen aus eigener Kenntnis, dass Werner Siefert in der Zeit von etwa 1.4. 1936 bis 1.4.1938 bei dem Landwirt Erich Neumann zu Porschkeim, Kr. Pr. Eylau, als Kraftwagenführer tätig gewesen ist und etwa vom 1.4.1938 bis 5.11.1942 in gleicher Eigenschaft bei der Munitionsanstalt Domnau.
...
Quelle: Eidesstattliche Erklärung der Eheleute Friedrich Marklein und Martha Marklein, Schwager und Schwester von Paula Siefert. Beide ursprünglich wohnhaft in Tiefental, Kr. Pr. Eylau 

---------------


Mein Vater August Kühn hat bis zu seinem Tode (1928) eine eigene Schmiede besessen. Nach seinem Tode hat mein Bruder Robert K. sie bis 1934 weitergeführt. Von 1934 bis 1939 hat meine verst. Mutter Bertha K. sie an Herrn Neubert verpachtet. Ab 1939 wurde die Schmiede infolge Kriegsereignisse stillgelegt. Mein Vater hatte ständig ein Geselle u. 1 Lehrling beschäftigt. 

Kauf von Friedrich Venohr in den 20er Jahren (Quelle: Schäden und Verluste an Grundvermögen)

Quelle: Feststellung von Vertreibungs- und Ortsschäden an Betriebsvermögen, Landkreis Altena Westf. Oberkreisdirektor AZ 3620b


Interessant fand ich: 

Quelle: Brief von Herta und Heinz Rilk? Ein Gedicht von Eva Prill, die aus Berlin stammend in den Sommerferien immer nach Schnakeinen kam, und 1946 mit 19 Jahren verstarb. Vermutet wird, das es gegen Kriegsende entstand, wegen des Schlusses (Spekulation). Wenn ich es recht versteh, hat Anna Nachtigall den beiden das Gedicht zukommen lassen.


Sommerabend

 

Wie schön ist ein Abend im Ostpreußenland,

ich hab´ ihn oft erlebt.

Es ist, als wenn eine milde Hand

die Speisen des Tages verweht.

 

Wie gern bin ich da durch die Felder gegangen,

begleitet vom Rauschen der Bäume:

in meinem Herzen ein süßes Bangen

schöner als selige Träume.

 

Da lag das Gehöft in der Dämmerung,

die Wolken darüber zieh´n

der Storch kommt vom letzten Tagesflug

alles legt sich zur Ruhe hin.

 

Ostpreußen du Sehnsucht meines Lebens,

wie lieb´ ich dich noch immer.

für Dich lief vieler Schweiß vergebens

und das verschmerz´ ich nimmer.

 

Herta und Heinz haben mit Hilde Nachtigall, Frau von Kurt (geheiratet 1942) gesprochen. Sie kannten Eva offenbar im Alter von 10-12 Jahren. Eva wiederum scheint immer Gast bei Fritz und Erwin Hermann gewesen zu sein. Die Hermanns haben dann wohl die Nachtigalls besucht und dort hat Eva mit Hilde gespielt.

Am Ende des Briefes wird noch eine Agnes Mibgel (? schlecht leserlich) erwähnt.

Quelle Brief Frau Pechbrenner aus Neukirchen 1947:

 

Es waren zsuammen: Frau Pechbrenner mit Tochter (?) Brigitte. Paula Siefert und Tocheter Inge. Fr. Lietke aus Kreuzburg. G. Samland mit Wagen. In dem Brief wird beschrieben, dass sich Paula Siefert und Inge und Frau Pechbrenner offenbar unter Tränen trennen. Zu welchem Zeitpunkt das war, kann ich nicht herauslesen. Offenbar ist Paula dann zu den Russen gekommen. 

Berta Kühn gest. 25. März 1947 Wörterkeim verhungert Kolchose

Postkarte Erich Wolff, Alt -Bülk Post Dänischenhagen über Kiel 1957: Robert Kühn gefallen in Heiligenbeil am 15. März 1945 durch einen Bombentreffer verschüttet

 

Sippe-Samland-Kuhn-vorne.jpg

 

Wer kann Auskunft über die Familien Werner Siefert, die Familie Kühn, Familie Schwermer, Familie Marklein und Familie Samland geben?

Wer hat Informationen über das Dorf Porschkeim?


 

 Versuch einer Rekonstruktion der Einwohner von Schnakeinen und deren Wohnorte darzustellen

 

Nachfolgende Liste zeigt meinen Versuch, alle bisherigen Resultate aus den Einwohnerlisten, dem Dorfplan und dem Bericht "Spaziergang durch Schnakeinen" zu vereinen. Eingeflossen sind auch die Beiträge und Infos von interessierten Mitforschern und Lesern dieser Seiten.

Trotz aller Bemühungen kann auch weiterhin 48 Bewohnern kein Wohnraum gegeben werden. Das ist traurig und hoffentlich liegen die nicht alle auf den zwei Friedhöfen von Schnakeinen! Wer kann helfen, das Wirrwar zu entzerren???

Übrigens: Die Auflistung ist ohne Gewähr. Es ist wirklich sehr schwer, anhand der Angaben alles exakt zu rekonstruieren.


Bislang haben wir 29 erinnerte Gebäude für 232 Einwohner mit Stand 1939- 1945

Dieser Plan ist also in Arbeit. Es entsteht ein PDF-Format, das sich jeder Interessierte herunter laden kann. Es entsteht auch eine interaktive Karte, auf der die bekannten Gesichter der Einwohner den Gebäuden und Listen zugeordnet werden.

Halten wir uns also noch mal den Dorfplan vor Augen:

 

Dorfskizze Schnakeinen

... und erkennen darauf die Wohnorte dieser Personen:

Plan

Besitzer

Nr.

Bewohner FN

Bewohner VN

Geborene -g-

Verheiratete -v-

Jahrgang

Verhältnis

Nr. 1

Haus von Müller

Hoch-Schnakeinen „Ziegenmarkt“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

 

 

 

 

Heske

 

 

 

 

Lipkowski

 

 

 

Dauter

 

Gustav

Johanna

Ilse

Günter

Christel

Emil

Gerda

Siegrid

Rudi

August

Amalia

Fritz

Erika

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

g. Wolter

 

v. Hanf

1906

1908

1931

1936

1937

1908

 

 

 

1884

1886

 

1934

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Sohn

Tochter

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Sohn

Arbeiter Muna

Ehefrau

Sohn

Tochter v. Fritz und Sophie Bass v. Thiel

Nr. 2

Hof Heinrich Müller

Hoch Schnakeinen

14

15

16

17

Müller

 

Heinrich

Berta

Magdalene

Alfred

 

 

g. Gehrmann

1874

 

1914

1916

Landwirt

Ehefrau

Tochter

Sohn

Nr. 3

Hof Gustav Podehl

Hoch Schnakeinen

18

19

Podehl

Podehl

Gustav

Martha

 

1867

1887

Landwirt

Wirtschafterin

Nr. 4

Schule und Lehrerhaus

20

21

22

23

24

 

Lange

 

 

Fuchs

 

Ernst

Klara

Elsa

Hugo

 

g. Fuchs

v. Glaser

1882

1889

 

1868

Lehrer

Ehefrau

Tochter

Schulrektor a.D aus

Hoppendorf, Vater von Klara L.

Nr. 5

Insthaus Hof Venohr

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

Rockel

Rockel

Aust

Aust

Aust

Dreier

 

Dreier

 

 

 

Fritz

Minna

Franz

Elisa

Elfriede

Rudolf

Berta

Lisbeth

Paul

Elisa

Helga

 

v. Wegener, g.Thiel

 

 

 

 

g. Thiel

v. Platt

g. Gillmeister

1884

1886

1907

1907

1938

1882

1884

1920

1907

1909

1937

Arbeiter

Ehefrau

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Melker

Ehefrau

Tochter

Nr. 6

Hof Venohr

36

Venohr

Olga

g. Ferber

1876

Bäuerin

Nr. 7

Hof Schott

37

38

39

40

41

42

Schott

 

 

 

 

Karl

Erhard

Christel

Wolfgang

Dietrich

 

 

g. Preuß

1876

1904

1910

1938

1939

Altenteiler

Landwirt

Ehefrau

Sohn

Sohn

Nr. 8

Insthaus Schott

43

44

45

46

47

48

49

50

Arndt

 

 

 

 

 

 

Kirschnick

Otto

Johanna

August

Erika

 

g. Kruse

1907

1907

1928

1929

Arbeiter

Ehefrau

Sohn

Tochter

Sohn

Tochter

Sohn

Nr. 9

Hof Franz Samland

51

52

53

Samland

 

Franz

Martha

Gerhard

 

g. Kohn

1876

1878

1905

Landwirt

Ehefrau

Bauer

Nr. 10

 

 

 

 

 

  

Insthaus von Hof Schott

 

 

 

 

 

 

54

55

56

57

58

59

60

62

62

63

64

65

66

67

68

69

Lück

 

 

 

 

 

 

Wölk

 

 

 

 

 

Volkmann

 

August

Bertha

Frieda

Berta

Erich

Heinz

Horst

Friedrich

Rosalia

Dora

Helga

 

 

Otto

Anna

Horst

 

g. Laudien

g. Sahm

1891

1893

 

 

1925

1929

1932

1901

1904

1934

1938

 

 

1907

1910

1935

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Tochter

Sohn

Sohn

Sohn

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Tochter

Sohn

Sohn

Arbeiter

Ehefrau

Sohn

Nr. 11

Haus Schwermer/Matar

70

71

72

73

Schwermer

 

 

Matar

August

Marie

Marta

 

g. Kühn

1870

 

1907

Maurer

Ehefrau

Tochter

Nr. 12

Haus Otto Albrecht

74

75

76

77

78

Albrecht

 

 

Otto

Anna

Margarete-Gretel

Liesbeth

Anna

 

g. Schlicht

1890

1898

1922

1924

1892

Maurer

Ehefrau

Tochter

Tochter

Schneiderin

Nr. 13

Scheune von ?

 

 

 

 

 

 

Nr. 14

Hof Kurt Nachtigall Neu Schnakeinen

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

Nachtigall

 

 

 

 

Nachtigall

 

 

 

Margarete

Fritz Adalbert

Anna

Hannelore

Bernd

Kurt

Hildegard

Karin

Lotti

 

 

1874

1905

1920

1941

1943

1907

1919

1943

1909

Witwe

Landwirt

Ehefrau

Tochter

Sohn

Landwirt

Ehefrau

Tochter

Tochter v. Margarete N.

Nr. 15

Alterssitz Hof Schott

89

Schott

Karl

 

1876

Altenteiler

Nr. 16

Insthaus von Hof Schott

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

Kühn

 

 

 

 

Koch

 

Bertha

Robert

Paula

Martha

Frieda

g. Samland

 

v. Siefert

v. Marklein Tiefent.

v. Sandmann Kgb.

 

Witwe

Sohn

Tochter

Tochter

Tochter

 

Melker

Ehefrau

Tochter

Tochter

Tochter

Nr. 17

Stall zu Insthaus 16

 

 

 

 

 

 

Nr. 18

Haus Bechert/Zöllner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

101

102

103

104

105

106

107

108

109

 

Bechert

 

 

 

 

Zöllner

 

Rudolf

Maria

Elisa

Heinz

Ernst

Gustav

Berta

Otto

Walter

 

g. Nisius

1894

1889

1918

1927

1932

1886

1888

Imker

Ehefrau

Tochter

Sohn

Sohn

Arbeiter

Ehefrau

Sohn

Sohn

 

 

Nr. 19

Haus Stiemert

110

111

112

113

114

Stiemert

 

Paul

Gertrud

Traute

Dora

Horst

 

g. Neumann

1894

1896

1925

1933

1932

Schneidermeister

Ehefrau

Tochter

Tochter

Sohn

Nr. 20

Haus Heinrich Rolfs

115

116

117

118

Rolfs

 

Heinrich

Betty

Margot

Heinz

 

1882

1886

1922

1934

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Sohn

Nr. 21

Schmiede Kühn

119

120

121

Neubert

Albert

Maria

Herbert

 

g. Schulz

1892

1897

1922

Schmiedemeister

Ehefrau

Sohn

Nr. 22

Haus Veit/Preuß

122

123

124

125

126

127

128

Veit

 

 

 

Preuß

Gustav

Berta

Irmgard

Gisela

Paul

Martha

Margarete

 

 

 

 

 

g. Kinder

1909

1910

1929

1935

1910

1906

1940

 

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Tochter

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Nr. 23

Insthaus von Hof Venohr

129

130

131

132

133

134

135

Alisch

 

 

Rund

Ernst

Frida

Gerhard

Hermann

Berta

Magdalene

Therese

 

g. Kinder

1907

1908

1934

1901

1907

 

1997

Arbeiter

Ehefrau

Sohn

Arbeiter

Sohn

Tochter

Arbeiterin

Nr. 24

Hof Wilhelm Hartwig

136

137

138

139

140

Hartwich

Wilhelm

Minna

Gertrud

Liselotte

Siegfried

 

1893

1894

1922

1928

1937

Landwirt

Ehefrau

Tochter

Tochter

Sohn

Nr. 25

Insthaus Hof Hartwig

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

Kinder

 

 

 

 

Bachert

 

 

 

 

Wichert

 

 

Erich

Johanna

Erika

Ernst

Hellmuth

Rudolf

Maria

Elisa

Heinz

Ernst

Franz

Frida

Gerda

Elisabeth-Elsbeth

Fritz

 

1908

1906

1927

1932

1941

1894

1898

1918

1927

1932

1909

1910

1932

1933

1935

Melker

Ehefrau

Tochter

Sohn

Sohn

Imker

Ehefrau

Tochter

Sohn

Sohn

Arbeiter

Ehefrau

Tochter

Tochter

Sohn

Nr. 26

Gasthaus Hennig

156

157

158

159

160

161

 

Hennig

Walter

Frida

Kurt

Erhard

Erna

Herta

 

g. Möck

1882

1887

1912

1929

1914

1916

 

 

Gastwirt

Ehefrau

Bauer-Sohn

Sohn

="TabellenInhalt"> Tochter

Tochter

Nr, 27

Insthaus Hof Kollien

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

Heske

 

 

Kinder

 

 

 

 

 

Thiel

 

Anna

Margarete

Elisabeth

Otto

Anna

Heinz

Siegfried

Julius

Johanna

Anna

Ernst

Horst

 

 

 

 

 

 

 

 

g. Wolter

g. Matz

1887

 

 

1901

 

 

 

1876

1879

1889

1920

1928

Witwe

Tochter

Tochter

Maurer

 

 

 

Arbeiter

Ehefrau

Arbeiterin

Sohn-Gespannführer

Sohn

Nr. 28

Hof Emil Kollien

174

175

176

177

178

179

Kollien

Emil

Gertrud

Horst

Heinz

Helga

Renate

 

 

1895

1895

1926

1940

1928

1930

Landwirt – Bürgermeister

Ehefrau

Sohn

Sohn

Tochter

Tochter

Nr. 29

Abbauhof Karl Hennig

180

181

182

183

184

Hennig

Karl

Berta

Erich

Gerda

Kurt

 

1880

1884

1916

1917

1919

Landwirt

Ehefrau

Sohn

Tochter

Sohn

Ohne

Nicht zugeordnet

48

 

 

 

 

 

  

von insgesamt

232

 

 

 

 

 

Liste in Arbeit

 

Die Rekonstruktion ...

 

...von Schnakeinen lässt mir keine Ruhe. Vielleicht kann man es auch anders sehen und dann nennen wir es: Schnakeinen will keine Ruhe geben!

Noch immer, Stand 2o14, bekomme ich Hinweise und Fotos zu den Bewohnern von Schnakeinen. Es wird immer deutlicher, dass und welche Familienmitglieder auch in den umliegenden Ortschaften, z.B. bis hin nach Kreuzburg in Schnakeinen einst ein zu Hause hatten.

Genannt seien Beispiele: Z.B.:

Familie Schwartinski wurde vom Stablack nach Porschkeim auf einem Hof umgesiedelt. Rudolf und Mahadeo waren die Söhne des Besitzers Schwartinski.

Sie gingen in Schnakeinen zur Schule. Mahadeo heiratete Ruth Götz aus Labehnen. Sie waren damals Klassenkameraden.

Rudolf war von Kindertagen an ein guter Freund meines Vaters und sollte dies bis zuletzt bleiben. Bis ins hohe Alter pflegte er den Fischfang und die Jagd, wie er es aus der Heimat kannte. Dazu pachtete er eine riesige Parzelle Land mit Fischteichen im Niedersächsischen. Neben der Fischaufzucht hielt er in diesem wild gehaltenen, aber sehr gepflegtem Kleinod Dammwild, Hühner und diverse Vogelarten. Bis zuletzt hegte er seine Orangen- und Zitronenbäume im eigenen Garten und baute im Keller eine Sauna für die Familie.

Rudolf Schwartinski verstarb 2013 mit 91 Jahren.

Fritz Hahn und seine Ehefrau. Fritz arbeitete in der MUNA (Munitionsanstalt) Stablack. Das Stablack Gebiet war einst bäuerlich besiedelt. In den 1930er wurden dort ansässige Landwirte ausgezahlt bzw. erhielten neues Land in der umliegenden Region unter anderem im Kreis Preußisch Eylau. Aus Stablack wurde ein Truppenübungsplatz, später ein Kriegsgefangenenlager. Dieses diente sowohl den deutschen Truppen als später auch den sowjetischen als Lager für Gefangene. Im Ostpreußen-Blatt berichten mehrere Spätheimkehrer, ausgewiesen aus Ostpreußen, von ihrer Zeit im sowjetischen Krieggefangenen Lager Stablack.

Zurück zu Fritz Hahn. Er arbeitete wohl in der MUNA und wohnte lt. Einwohnerliste in Schnakeinen. Auf unten stehendem Lageplan in Hoch-Schnakeinen.

Fritz war der Bruder von Erich Hahn, welcher in Kreuzburg einer der Geschäftsstellenleiter der Raiffeisen-Bank war.


 

Zeichnung-Dorfplan-1-001.jpg

10. Februar 2014 1 10 /02 /Februar /2014 18:19

Das Thema schien, aus Mangel an Dokumenten und Kirchenbüchern, bereits abgeschlossen. Auch die langjährige Suche über das Netz, Foren, Auftragsforschung in polnischen Archiven und meine eigenen Seiten schien diese Lücke nicht zu überwinden.

Meine Erkenntnisse zur THIEL Familie blieben bei meinem Grossvater stecken.

Einzige Hinweise boten die Erzählungen meines Vaters: "Ich wurde 1920 in Schnakeinen bei Kreuzburg im Kreis Preußisch Eylau geboren. Das lag in Ostpreußen. Ostpreußen gibt es seit dem Krieg nicht mehr. Das ist jetzt russisch. Meinen Vater musste ich noch Herr Vater nennen. Er war im ersten Weltkrieg und wurde durch einen Lungensteckschuss schwer verletzt. So starb er früh; ich war erst 12 Jahre alt. Mein Opa hiess Opa. Den habe ich kaum gekannt. Wir hatten keinen Kontakt zu der Familie. Die kamen alle von dort."

Also, von dort kamen die also. Aber man kannte sich nicht und hatte keinen Kontakt. Na prima! Nun wie hiessen denn meine Grosseltern, lieber Herr Vater?

"Deine Oma war Anna Thiel, geb. Matz. Sie war das Entchen von Tharau. Dein Opa war Karl Thiel. Mein ältester Bruder war der Gustav, der wird seid dem Krieg vermisst. Mein jüngster Bruder war Horst. Er war mit meiner Mutter auf der Flucht in Aue/Sachsen gelandet".

So war das also! Und vor allem kamen alle von "dort." 

Da mein Vater keine Geburtsurkunde hatte, die war im Krieg verschollen, war die Auskunft der WAST doch recht hilfreich:

WastPapa1.jpg

Sollte jemand Blödsinn mit den hier abgedruckten Daten der Erkennungsmarke treiben, werde ich wirklich böse und weitere Schritte einleiten!

Wie wertvoll dann doch noch dieser Notizzettel aus einem Taschenkalender von 1952 werden sollte, wird erst 18 Jahre später klar. Ich fand ihn nach dem Tod meines Vaters in seinen Unterlagen.

Noch einmal zur Erinnerung:

Notizen-Familie.jpg

Ganz oben erwähnt mein Vater die Sterbe- und Geburtsdaten meiner Oma Anna. Wenn sonst auch nichts von der Familie vorhanden ist beschreibt er hier fast akribisch Todeszeitpunkt, Beerdigung und Grablage in Aue. Das lag damals 1952 in der Sowjetisch besetzten Zone. Mein Vater bekam für den Tag der Beerdigung keine Einreisegenehmigung von Hannover dorthin. Mein Onkel aus Aue hatte ihn nur per Telegramm informieren können. Eine direkte Telefonverbindung gab es damals nicht.

Meine Recherchen in den Jahren nach diesem Zettelfund belegen:

Neben den Todes- und Beisetzungsdaten war das Geburtsdatum meiner Oma mit 1889 korrekt. Auch ihr Geburtort Packerau im Kirchspiel Tharau und ihren Vor- und Geburtsnamen hatte mein Vater richtig erinnert.

Weiter unten folgt diese Angabe zum Vater, meinem Opa:

Vater

Opa wurde am 15.2.1888 in Schnakeinen geboren. Er starb am  12. oder 26. April 1933 in Kissitten.

Anm: Kissitten war ein Ort bei Schnakeinen. Er wurde auch als Siedlungsstelle und viel früher als Gut Kissitten bei Kreuzburg bezeichnet. Hier soll mein Opa versucht haben, für die Familie eine neue Existenz aufzubauen. Er hat es nicht mehr geschafft.

Darunter folgen die Angaben über Vaters Brüder und seine Schwägerin Lotte:

Notizen Brüder

Horst: 14 September 1928 in Schnakeinen. ´45 von Ostpr. Schnakeinen b. Kreuzburg ...1947 nach Aue.

Anm.: Mein Vater hatte Bruder Horst noch während der schlimmen Frontkämpfe bei Kreuzburg im Januar 1945 zum Arzt nach Kreuzburg bringen müssen. Dies verhinderte wahrscheinlich zusätzlich zum Verbot von Gauleiter Koch, dass die Familie zusammen fliehen konnte. Oma Anna wollte bei ihrem Jüngsten bleiben.

Gustav: geboren 5.11.1911 Schnakeinen

Anm.: Hier irrt mein Vater. Laut WASt wurde mein Onkel Gustav THIEL am 6.11.1911 in Packerau geboren. Naja, wie Oma halt. Lag ja auch "dort" in der Nähe, eben im Kirchspiel Tharau ;-).







 


 

 


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10. November 2013 7 10 /11 /November /2013 14:51

 

Aus Helgas Fotoalbum

oder Wie es zu dessen Veröffentlichung kam


Den Namen Kollien hörte ich bereits mit acht Jahren und auch später immer dann, wenn man Vater von seinem Heimatdorf Schnakeinen sprach. Er spielte scheinbar im Leben meiner ostpreußischen Familie eine Rolle. Emil Kollien war ein Bauer und der Bürgermeister von Schnakeinen. Er gab meiner Familie Arbeit und Sicherheit und somit eine gute Zeit im Dörfchen Schnakeinen. Sie lebten bis zur Flucht in seinem Insthaus und somit in nächster Nähe zu Kolliens.

Mein Vater hat so gute Erinnerungen an die Tochter Renate Kollien gehabt, dass er später seiner eigenen Tochter diesen Vornamen gab.

Die Verbindung riss auch nach der Flucht nicht ab. Man schrieb sich noch einige Zeit. Emil Kollien half meiner Oma damals, meinen Vater zu finden!

Im Oktober 2011 konnte ich Helga endlich besuchen. Sie hatte ein gemeinsames Mittagessen arrangiert und die Zeit bis zum Abend verging wie im Flug, viel zu schnell.

Wir liessen uns gegenseitig in unsere Fotoalben schauen und in Helgas fand ich einen wahren Schatz zum Thema Schnakeinen. Leider hatte ich keinen Scanner parat, um die Fotos für diese Seiten zu übertragen.

Im April 2013 meldete sich Herr Grützbach via Mail bei mir. Er hatte diese Seiten im Netz gesehen. Er ist der Sohn von Renate Kollien, Helgas leider verstorbener Schwester.

Herr Grützbach hat die Aufnahmen aus Helgas Album digitalisiert, mit ihrer Unterstützung beschriftet und mir diese freundlichst zur Veröffentlichung weiter gegeben.

HERZLICHEN DANK dafür an Helga und ihren Neffen Bodo! Helga sage ich auf diesem Weg noch einen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zum gerade vollbrachten 85. Geburtstag!

 

33-IMG_7152.jpg

Dieses Bild befindet sich auch im Nachlass meines Vaters. Aussen links Lehrer Lange, daneben mein Vater Ernst Thiel. Neu ist die Nennung von Gertrud Hartwig durch Helga. Wer befand sich noch darauf?

 

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Die fast vollständige Gesamtnamenliste zu diesem Klassenfoto findet sich unterSchnakeinen: Vater´s Tohus

31-IMG 7150

Wer sind die anderen Kinder auf diesem Bild?

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Traute Stiemert scheint eine beste Freundin von Renatchen gewesen zu sein. Es gibt zwei Fotos von diesem Gespann...

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Ein Suchbild, dass noch viele Rätsel aufgibt. Das Foto lässt sich durch anklicken vergrössern. Personen und Hintergrund werden dann deutlicher. Ich meine, eine Art (Geographie) Kartenhalter hinten rechts im Bild zu erkennen. Die Fotos an der Wand zeigen meines Erachtens damalige Parteigrössen. Unterhalb des rechten Wandfotos deute ich ein Bild als Heimatkarte, mit Wappen von Kreisen....? Wir sehen wohl nur Frauen und Mädchen auf dem Bild. Eine von ihnen spielt Harmonika (Quetschkommode nannte mein Vater das. Spielte es selbst). Könnte es sich um einen Gesangverein gehandelt haben? Wurde es in der Schnakeiner Schule aufgenommen? Wurde es überhaupt in dem Dörfchen aufgenommen. Wer waren die Personen auf diesem Bild?

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Eine wahre Rarität! Die Ortsbezeichnung Karlberg ist bis jetzt noch nicht gesichert. Wahrscheinlich handelt es sich um Kahlberg, auf der frischen Nehrung. Wer erkennt noch weitere Personen? Bitte melden!

Dieses Foto wird mir im Dezember 2013 auch von Matthias zugesandt. Siehe dazu mit weiteren Erläuterungen zu den Personen darauf:

Nachträge zu Schnakeinen


Das Dorf Schnakeinen macht einen Ausflug an die See. Grossartig. Nun wird es sich nicht um die gesamte Dorfschaft handeln, die wir dort sehen. Werden wir jemals erfahren, ob es sich bei den Ausflügnern um die Arbeiter des Bauern Emil Kollien gehandelt hat? Der Herr mittig links mit Hut und Schnäuzer ist wohl Emil Kollien selbst. Helga sitzt im Schoss der Dame mit Hut? Wer waren die anderen Schnakeiner?

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Das Szenarium wechselt von Schwarz-weiss nach bunt. So wie das Leben unserer Schnakeiner von 1928 auf dem ersten Klassenfoto bis zur Zeit nach ihrer Flucht 1945. Helga und Renate wagen in den 1990ern eine Reise nach Schnakeinen und somit an die Orte ihrer Kindheit. 

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Unsere Schnakeiner Truppe auf den Wegen in ihre Vergangenheit. Noch einmal sind Traute Stiemert und Renate vereint und beisammen in der Heimat.

Aus meinen Gesprächen mit einigen Menschen aus der Erlebnisgeneration Nord-Ostpreußen ist mir bekannt, mit welchen Gefühlen sie die ersten Möglichkeiten der Perestroika und Glasnost nutzten, um die alte Heimat wieder zu sehen. Diese waren durchaus gemischt, ob dessen was sie vorfinden würden. Hier soll nicht gewertet werden. Folgende Bilder sprechen für sich. Haben wir doch alle ein Bild vom Ort unserer Kindheit und Jugend. Zumindest die Kirchen stehen noch...... wie würden wir uns fühlen, wenn wir uns nicht mehr orientieren könnten, weil alles weg und total verändert ist?

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Die Taufkirche unserer Schnakeiner. Auch mein Vater wurde hier vor 93 Jahren getauft und

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 eingesegnet. Da hatte die Kirche noch einen Altar und ein Dach.

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Unsere Reisetruppe betritt den Boden, auf dem sie als Kinder wohl oft barfuss liefen.

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Erstaunlich, wie gut Renate und Helga ihr Zuhause ohne Navigationssystem finden konnten. Auch die folgenden Bilder beweisen das...

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Auch wenn es für den Betrachter nicht gleich so erscheint. Diese Beschreibungen werden für die neuen Bewohner Schnakeinens, den Babakaeffs und für mich noch sehr von Nutzen sein. Danke dafür!

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Wer kann dieses Schnakeiner Haus eindeutig zuweisen? Existieren noch alte Aufnahmen des original Zustands? Es scheint heutzutage komplett abgetragen zu sein.

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Dieses Haus steht noch heute! Es ist mittlerweile sehr schön saniert durch die Familie Babakaeff. Siehe dazu  Post aus Schnakeinen-Poberejie

 

Als ich 2011 diese Fotos in Helgas Album sah, war ich total fasziniert, dass Bewohner und eingige Gebäude tatsächlich noch auf Filmmaterial zu sehen sind.

Das ist ganz grossartig, auch für die weitere Rekonstruktion von Schnakeinen. Noch mal herzlichen Dank an Helga und ihren Neffen Bodo, für diese Unterstützung!

Irina und Valery wollen herausfinden, was mit dem Schuppengebäude und dem doch recht grossen Haus geschehen ist. Dazu werden sie alteingesessene Nachbarn befragen.

Wer von euch mithelfen kann, weil er Personen Namen verleihen kann oder weiteres Material hat..... bitte meldet euch! Ohne so viele aufmerksame Leser wäre dies nie entstanden!

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22. September 2012 6 22 /09 /September /2012 23:22

 

Ich habe mich entschieden, die vielleicht letzte Möglichkeit zur Erforschung meines grössten Familiengeheimnisses auszuschöpfen: Wer war Opa Karl Thiel und woher kam seine Familie?

In Forscherkreisen machte verstärkt der Name Arkadiusz Welniak die Runde. Herr Welniak ist ein polnischer Historiker und Diplom Archivar. Er war langjährig als Leiter der Abteilung Marienburg innerhalb des polnischen Staatsarchiv tätig. Heute beschäftigt er sich mit Recherchen zur Erbenermittlung, zu genealogischen Fragen innerhalb West-/ und Ostpreußen, mit wissenschaftlichen Arbeiten und Schulungen.

Neben Anfragen in deutschen und polnischen Archiven/Ämtern beschreite ich also das erste Mal den Weg der genealogischen Auftragsforschung, also der auf nicht amtlicher Ebene.

Bereits kurze Zeit nach meiner Anfrage via Mail meldet sich Herr Welniak ausführlich dazu. Er macht keine Hoffnungen auf eventuell vorhandene Standesamtsunterlagen, was mir soweit klar war. Er nennt aber präzise die Quellen, die ich selbst bei einer Recherche vor Ort eingesehen hätte.

Bei seinen Ausführungen bin ich Herrn Welniak nicht nur für seine sehr guten Deutschkenntnisse dankbar. Bei einem polnischen Austausch hätte ich einen Übersetzer finden müssen. Das selbst mag nicht das Problem sein. Nur lähmt ein Austausch über dritte ganz klar, diese Erfahrung habe ich bereits gemacht.

Herr Welniak versteht es auch hervorragend, sich in die Bedürfnisse einfacher Laienforscher wie mich hinein zu fühlen. Bei seinen Erläuterungen habe ich deutlich das Gefühl, meine Baustelle wird für einen Zeitraum auch die, des Dipl. Archivar sein. Das, sowie ein klar offen gelegtes Preis/Leistungsverhältnis zu akzeptablen Konditionen schafft Vertrauen!

Sein Know how, seine Verbindungen und seine Erfahrungen... werden sie mich weiter führen Back too my roots? Auf Grund meiner Erkenntnisse käme dies einem Wunder gleich. Welche Ergebnisse die Recherchen des Herrn Welniak auch immer ergeben, ich werde sie hier nicht vorenthalten.

Interessierten möchte ich die Kontaktaufnahme zu Akardiusz Welniak empfehlen. Ein weiterer Eindruck seines Angebotes kann diesen Netzseiten entnommen werden: 

ARCHTOM


   
Hört sich gut an? Da ist aber noch etwas, das schon recht faszinierend ist. Mein Kontakt nach Polen ist eigentlich eine rein geschäftliche Angelegenheit. Die beinhaltet: Anfrage stellen, ein Angebot dazu erhalten, gegenseitiges Einverständnis über die Kosten und erstmal abwarten, ob es Funde gibt.

Herr Welniak leistet mehr. Ohne Vorkasse lässt er mich teilhaben an seinen Recherchen. Gleich einer Postsendung, deren Weg man heute im Internet verfolgen kann. Dabei berichtet er interessantes von seiner Arbeit. Er zeigt Humor, Aufgeschlossenheit und Verbindlichkeit. Auch ein persönliches Wort ist möglich. Eine Kombination, die man heute bei Geschäften häufig vermisst.

Dabei reist Herr Welniak, nicht nur im eigenen Land, viel. Er ist gut beschäftigt und könnte seine Zeit anders einsetzen, als mit mir zu schreiben. Durch seine Zeilen wird für mich deutlich, wie sehr er zu seiner Arbeit berufen ist und diese, sowie seine Erfolge für seine Kunden liebt.

Wer die Dienste von Arkadiusz Welniak in Anspruch nimmt, ist also gut beraten. Nur dies sollte er nicht Vorraussetzen: Wunder wo keine möglich sind, ganze Stammbäume oder Expresslieferungen



 


 




 


24. Juni 2012 7 24 /06 /Juni /2012 20:51

Kapitel 1:

 

Irina und Valery aus Poberejie, jetzt Coast (deutsch ehemals: Schnakeinen) verfolgen diese Seiten seit drei Jahren. Sie haben eines der drei bestehenden alten, deutschen Häuser dort gekauft und saniert. Durch diese Blogseiten und die eingestellten alten Dorfpläne konnten sie recherchieren, das ihr Besitz ehemals zu den Schott Häusern in Schnakeinen gehörte. Am 4.6.2012 erhalte ich folgende Bilder von den beiden aus Coast >Schnakeinen:


1998 Fritz Wiechert

Das Foto von Fritz Wichert von 1998 welches von seinem Besuch in Schnakeinen stammt. Irina und Valery erkennen darin das Haus, das sie später erworben und saniert haben.

Sanierung

Selbes Haus. Der Kern des alten deutschen Hauses (wohl damals Schott Besitz).

Haus Schott 2005

Strassenansicht Gielel links: Es tut sich was im Hause Schott/Babakaev........ Irina und Valery schreiben zu ihrem Entschluss das Haus zu kaufen: "Das Haus war in schrecklichem Zustand, es war tatsächlich zerstört. Aber es war von der Geschichte so durchtränkt, da war alles andere schon unbedeutend.... Es befanden sich Löcher in den Wänden, durch die man in den Garten schauen konnte.

Giebel links-alt

Strassenansicht Giebel rechts

Haus Schott 2006 Film

Filmaufnahmen vor demselben, bereits teilsanierten, Haus Babakaev in Poberejie mit Irina in der Mitte. Das Haus liegt am Keygster Fluss. Darum werden die drei noch vorhandenen Häuser des deutschen Dorfes Schnakeinen wohl nun "The Coast, die Küste" genannt. 

Haus Schott mit AnbauDas alte Schott Haus von Irina und Valery mit Anbau

Haus Schott 2009

"Unser Häuschen" im Winter! Valery: "Im Winter ist es hier wunderbar!"

Irina und Valery schreiben: "Wir haben uns beim (Um)Bau sehr bemüht, den Geist der Geschichte des Hauses nicht zu beschädigen. Architektonische Elemente, soweit möglich, haben wir wieder hergestellt. Im Verlauf der Wiederherstellung des Hauses, haben wir viele alte Dinge gefunden. Irgendwann werden wir ein kleines Museum mit den Fundstücken aus der Geschichte unseres Hauses eröffnen."

Es ist euch mehr als gelungen. Man betrachte die wiederhergestellten, prächtigen Giebelfenster in alter Handwerkskunst.


Haus Schott 2011

Irina mit Töchterchen, Igel und Storch vor dem schicken neuen/alten Haus!

Herzlichen Glückwunsch an Irina und Valery für euren Mut und euer Einfühlungsvermögen! Danke, das ihr geschrieben habt!

Das Haus ist unbeschreiblich schön geworden. Wir danken euch sehr für diese tollen Impressionen!

Haus Schott 2012

Strassenansicht Giebel rechts!

 

Das ist noch nicht alles! mapwithoverlay.jpg

Valery hat sich die Mühe gemacht, den alten Ortsplan Schnakeinens über das aktuelle Google Foto zu legen. Drei Häuser sind geblieben:

Standort-Valerys-Haus.jpg

Map-Schnakeinen-Valery.jpg

Valerys herausgearbeitete Suche an bestehenden Fundamenten

 Gretel Albrecht-Haus Otto Albrecht

Das Haus des Schnakeiner Maurers Otto Albrecht. Im Bild: Gretel Albrecht vor ihrem Elternhaus. Erstellt 1942 und gedacht als Heimatpost für meinen Vater, der zu dieser Zeit an der russischen Front in Welikje Luki schwer verwundet war und im Lazarett lag.

Valery hat sein Nachbarhaus in Poberejie fotografiert:

Gretel-Albrecht-Haus-Otto-Albrecht2012.jpg

Es könnte das Albrechtsche Haus sein....

 

Overlay-Bewohner-Leben.jpg

So war es mal... Vergrössern durch anklicken.

Haus Schott 2009

... und so ist es unter anderem heute in Schnakeinen/Poberejie/Coast.

Valery und Irina haben sich aber noch viel mehr Mühe gemacht. Ich werde den Ortsplan also noch einmal überarbeiten müssen....

Me-tischblatt-eingezeichnet.jpg

...und alles massstabgetreu in diesen Plan einfügen . Tolle Arbeit die mich zum Weitermachen motiviert!

Familie Babakaev

Autoren dieser Seite: Andrei, Irina, Valery mit Klein-Katherine

 Herzlichen Dank für diese Post an Irina, Valery & Kinder und für diese tollen Impressionen!

Katherine

Katherina läuft dem Storch im Hintergrund davon. Auf der "Dorfstrasse" 

*******************************************************************

  Kapitel 2: Juli 2012

Jedes Dorf, auch ein 200 Seelenort wie Schnakeinen, hatte damals einen Friedhof. Obwohl es keine Kirche gab, denn die lag ja in Kreuzburg/Ostpreußen. Schnakeinen hatte gleich zwei Friedhöfe, einen Bauernfriedhof und einen Armenfriedhof. Mein Opa Karl Thiel *1888 verstarb 1932 in Kissitten an einer Kriegsverletzung aus dem 1. Weltkrieg. Beerdigt wurde er auf dem Armenfriedhof in Schnakeinen.

Papa sprach betrübt über den frühen Tod seines Vaters. Für eine Erinnerung in die Ferne, hin zu einem Friedhof irgendwo im heutigen Russland hatte er wohl nur Platz in seinem Herzen. Schade.... denn was mich sehr berührte, waren die Zeilen meiner Oma Anna dazu. Ich las sie in einem ihrer Briefe aus 1949- Vier Jahre nach der Flucht aus Ostpreußen.

Oma Anna schreibt an meinen Vater: "Mein lieber Sohn! Heute ist Totensonntag und ich bin in Gedanken wieder bei meinen Lieben. Wo mögen sie wohl alle geblieben sein, meine Brüder und Schwestern; die ganzen Verwandten? Was mag aus ihnen geworden sein. Ob sie wohl alle Tod sind? Wie mag es wohl meinem lieben Sohn, deinem Bruder Gustav gehen? Ich habe die Hoffnung verloren, das er noch lebt. Ich denke an meine Schnakeiner. Ob ich es [Schnakeinen] noch mal wiedersehen werde? Mein Herz ist schwer und sagt mir "nein". Mein lieber Junge, in den letzten Tagen vor der Flucht ist eine Bombe gegenüber unseres Hauses eingeschlagen. Dort war ein großer Bombentrichter zu sehen, direkt auf das Grab deines lieben Vaters.

Bei seiner Beerdigung konnte ich nicht einmal einen Kranz auf sein Grab legen [Wir hatten kein Geld]. Und heute am Totensonntag denke ich daran, wie gerne ich meinen Kopf noch mal auf das Grab eures lieben Papas, meines geliebten Mannes, und Blumen darauf legen würde. Wird wohl nichts mehr. Oma Anna´s Gefühl war richtig....

Seit dem lässt mich der Gedanke an diesen Armenfriedhof nicht in Ruhe.

Im Juli 2012 gab es dann doch die Blumen. Der Friedhof wurde von Irina und Valery gefunden. Sie hatten den Dorfältesten dazu befragt, er wies beiden den Weg und siehe da:

Armenfriedhof Schnakeinen-1-

Irina und Valery haben den Friedhof gefunden

Armenfriedhof-Schnakeinen-2-.jpg

Und da liegt noch was....

Armenfriedhof-Schnakeinen-3-.jpg

Ein alter Grabstein....

Armenfriedhof-Schnakeinen-4-.jpg

Nicht nur der Wildwuchs ist echt....

Armenfriedhof-Schnakeinen-5-.jpg

... Irina und Valery haben frische Blumen darauf gelegt..... Oma würde sagen:

"Ick dank di! Dat leewe Goatke will all betoalen".

Armenfriedhof-Schnakeinen-6-.jpg

"Ruhe sanft"... Opa!

Armenfriedhof-Schnakeinen-7-.jpg

Die Koordinaten des Schnakeiner Friedhof....

 

Kapitel 3: Russische Weihnacht Januar 2013 in Coast-Schnakeinen

 

tohus1-Kopie-1.jpgAndrej Schabalin, Dolmetscher, Übersetzer und mir mittlerweile ein vertrauter, interessanter Austauschpartner mit unseren Freunden Valera und Irina in ihrem Haus

Haus Schott 2009


Keygster4Ein Spaziergang der Drei zur einzigen Küste, die es in Schnakeinen wohl je gegeben hat: Sie sind am Keygster

Keygster3

Keygster6

Keygster5Zum Aufwärmen aber doch zurück nach

tohus4.jpgTohus

 

Herzlichen Dank für diese Impressionen an Irina und Valery!!! Ich freue mich schon sehe auf eine Fortsetzung!



 ***************************************************

Aufgrund dieser Post aus Schnakeinen bitte ich nochmal sehr inständig ehemalige Bewohner, ihre Kinder, Enkel und Urenkel mir Fotos und andere Dokumentationen über das Dorf Schnakeinen zu senden.

Wie wir am Beispiel der jungen russischen Familie sehen, macht die Dokumentation viel Sinn, wird unsere Forscherei nicht im Sande verlaufen und bestimmt noch weitere Erkenntnisse liefern!

Bitte beteiligt euch daran.... und meldet euch unter tharauvillage@yahoo.de


Ännchen


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19. Januar 2012 4 19 /01 /Januar /2012 16:20

 

Ännchen Kirche unter Dach und Fach

Januar 2012


Einmal mehr waren diese Seiten Mittler für einen sehr schönen Kontakt. Ich erhielt die E-Mail eines Mitgliedes des

Förderkreis Kirche Tharau/Ostpreußen.

Dieser hat über Jahre hinweg daran gearbeitet, der Kirche und dem Kirchturm ein neues Dach zu verleihen. Damit ist wohl weit mehr, als trockenes Haupt und Füsse gesichert.

Denn, immerhin, wie uns dieser Spruch der Tharauer Dichterin Frau Erminia von Olfers/Batoki, unterrichtet:

Um 1350 von Rittern errichtet

1911 vom Feuer vernichtet

Bis 1918 in Kriegszeit erneuert

...und was könnten wir heute hinzufügen:

In neuem Glanz gläubig genutzt dann nur noch 26 1/2 Jahr

nach dem Krieg, es eine Trinkhalle war

Eigentliche Erfüllung und Haupt ging in Dutt

alle dachten, hier bleibt nur noch Schutt

Von modernen Rittern mit Weitblick vom Untergang verschont

ach Ännchen, deine Liebe für dieses Gotteshaus hat sich gelohnt


scheint Tharau und sein Mittelpunkt von Gottesgnade umfangen!

 

Denn in der Mail wurde mir mitgeteilt, dass der Russisch Orthodoxen Kirche das Hauptschiff zu Gottesdienstzwecken zur Verfügung steht. Der Turm jedoch vom Förderkreis genutzt werden kann!

Man stelle sich das bitte einmal, vielleicht sogar bildlich, vor:

Ausstellungsraum, kleines Museum und Aussichtsplattform auf drei Ebenen mit Blick bis zum Frischen Haff in und aus der Taufkirche meiner Oma und meiner Ahnen.

Eine wunderschöne Nachricht und ein grosses Dankeschön an den Förderkreis!

Meine und vielleicht auch eure noch anstehende Reise nach Kaliningrad wird bald um einen absoluten Höhepunkt reicher sein. Da ist jeder Cent goldrichtig investiert

Tharau liegt zwar woanders..... aber seine Geschichte ist noch nicht zu Ende und eine Reise dorthin gleicht nicht dem Flug zum Mond!

 

faltblatt deu-1

faltblatt deu-2

Zum Vergrössern bitte jeweils anklicken

 

faltblatt-bilingual-1.jpg

faltblatt-bilingual-2.jpg

 


 




 


 

 

 

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22. Oktober 2011 6 22 /10 /Oktober /2011 20:30

  Ostpreußischer Einwohner

 

Anna-Gro-format.jpgannchen-braun.jpg 

Meine Oma Anna Thiel, geb. Matz

*1889 in Packerau/Tharau

+1952 in Aue/Sachsen

 

 

                                                                                            Liebenswert verfremdet durch Rolf Tappeser

                                                                                            aus Mahnsfeld.

                                                                                            Herzlichen Dank lieber Rolf! 

 

Kirche 2 

Anna wurde in der Kirche zu Tharau getauft, eingesegnet und getraut.

Foto: Tharauer Kirche 2010 Seitenschiff, aufgenommen von Bernhard aus Kaliningrad   

 

                                                

Dem Bauern und letzten Bürgermeister von Schnakeinen. Gebürtig aus Kreis Heiligenbeil.

TrauerEmilKollien-1-Kopie-1.jpg

Aus: Ostpreußenblatt 19/9/1968



HelmutSchwarzlos_Mah-Kopie-1.jpg

Traueranzeige in der Celleschen Zeitung im April 2011

 

 

                                                                                                                                                          

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 19:07

Gr. Lauth

 

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GroßLauth-1

GroßLauth-2

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Uderwangen

 

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Uderwangen17-5

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8. Oktober 2011 6 08 /10 /Oktober /2011 16:42

Zusammenfassung allgemeiner Berichte zum Geschehen im Kreis Pr. Eylau 1945 und später

 

Fluchtwege

Flucht und Vertreibung - WDR Beitrag


 

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Die-Sowjets-in-Wittenberge.jpg

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25. Februar 2011 5 25 /02 /Februar /2011 09:42

ALIM0660.JPG 

In einer Mail vom September 2010 schreibt Bernhard:

...

Wie gesagt war ich vor ein paar Tagen am Frisching. Mein
Weg führte mich von Mahnsfeld Richtung kl. Bajohren.
Nach ein zwei Kilometer kamen mehrere Sandgruben in denen
noch abgebaut wurde. Danach wurde die Strasse immer
schlechter und man sah dass dieser Weg nicht mehr gross
benutzt wurde. Jedoch ist die Landschaft mit jedem
Meter dem Frisching entgegen immer wilder, hügeliger und
interessanter geworden. Kurz vor dem Frisching
musste ich dann mein Auto stehen lassen weil die Strasse
zu schlecht war. Fuss ging ich dann an den
Fluss von der nördlichen Seite. In alten Aufzeichnungen
habe ich gelesen dass viele Deutsche früher hierher
zum Baden kamen. Die Stelle war absolut abgeschieden,
hierher kommt kaum mehr einer da die Strasse fürchterlich
ist jedoch war die Gegend absolut atemberaubend und ich
denke hier ist die Zeit stehen geblieben.

29 Seepothen Bhf

27_Lichtenhagen_Ki.JPG
 
26_Lichtenhagen_Ki.JPG
 
Ich bin Sonntag vor einer Woche von Lichtenhagen kommend nach Mahnsfeld gefahren und wollte dann von dort aus nach Bajohren an der Mühle Mahnsfeld vorbei über die Brücke.Von der Kreuzung wo das Mahnmal aus dem ersten WK ( es steht noch immer) ist habe ich dann die Strasse nach Süden Richtung Frisching genommen. Es geht zuerst recht steil (für Samlandverhältnisse) bergauf. Nach ca. 500 bis 700 m erscheint links eine riesige Sandgrube. Sie war sicherlich mehrere hundert Meter im Durchmesser und vom oberen Rand bis auf den Grund der Grube auch 60 80m tief. Mich würde interessieren ob schon zu deutscher Zeit dort Sand abgetragen wurde. Wie ich gesehen habe herrscht dort rege Betriebsamkeit; die LKW`s kommen und gehen. Von dort aus ging es immer noch etwas nach oben bis zum höchsten Punkt.Ich denke das war dann der Galgenberg. Von dort ging es rechts vom Weg fast senkrecht bergab. Auch so 70 Höhenmeter. Es war wunderschon man konnte kilomerweit sehen. Ich weiss jedoch nicht ob dies auch früher schon so war, oder ob es sich hierbei um eine ausgebeutete Sandgrube handelte.Danach folgte ich weiter dem Weg, der zusehends schlechter wurde. Es ging dann wieder bergab dem Frisching entgegen, vorbei an einer weiteren Sandgrube. Die Gegend war atemberaubend schön. Die Strasse wurde
kurz vor dem Frisching so schlecht dass ich mich entschloss umzudrehen. Alles sah so unberührt dort aus als sei in den letzten Jahrzehnten niemand mehr in dieser Gegend gewesen.Auf dem Rückweg an der Sandgrube habe ich mich dann unterhalten mit ein paar Arbeiter, die mir jedoch glaubhaft versicherten, dass der Weg über die Brücke bis nach Bajohren geht: und an der Kreuzung in Mahnsfeld steht auch ein Schild (Majskoje/ Bajohren 6 km ) Somit wollte ich dieses Wochenende es von der anderen Seite versuchen.
 
23_in_Ma_Krzg.JPG
 
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10. August 2010 2 10 /08 /August /2010 20:03

Blick-auf-Brucker-ehem-Landstadii-und-Sportjugend-Kopie-1.jpg

 

 

...der Versuch einer Rekonstruktion.

 

Schon als Kind begleitete mich der Name Königsberg durch die Erzählungen meines Vaters. 1989 holt mich der Name auf einer Berlin Reise mitten auf der Transitstrecke wieder ein: Kaliningrad -Königsberg- 900 und...Km steht da auf einem blauen AB Schild zu lesen.

Da kamen dann wieder die Erzählungen meines Vaters durch: Königsberg gibt es nicht mehr. Das heisst jetzt Kaliningrad und gehört den Russen, hatte er mir erklärt.

Nun machte mir das blaue Schild aber Mut und in meiner Unwissenheit (im Geschichtsunterricht war Kaliningrad kein Thema!) teilte ich meinem Vater fröhlich meine neu gewonnene Erkenntnis mit.

Meine Bitte, mit ihm dorthin zu reisen schlug er ab.

Erst seit der 750 Jahrfeier -2005- beschäftige ich mich etwas näher mit Kaliningrad.

Erst seit einigen Wochen hat mich diese Stadt mit ihrer Geschichte in ihren Bann gezogen. Das ich aber auch immer gleich so neugierig forschen muss. Den Vergleich anzustrengen tut echt weh! Siehe unten


 

Seite befindet sich im Aufbau, immer mal wieder reinsehen

 

 

Die Geschichte Königsbergs sowie die von Kaliningrad ist, von den Anfängen bis heute, so beeindruckend wie auch erschreckend!
Leider hat man versäumt meine Generation darüber im Geschichtsunterricht zu unterrichten.
Wer aber Freude und wohl wahre Leidenschaft mit dem Begriff Ostpreußen verbindet, wird weder an der einen wie an der anderen Schreibweise vorbei kommen. Nicht an der Gegenwart und schon gar nicht an der Zukunft dieser Stadt.
Was hier geschehen ist und geschieht ist sowohl Wunder wie Albtraum.
Diese Stadt welche bereits 1945 fast komplett in Schutt und Asche lag und aus Ruinen bestand, soll nun in Teilen (Altstadt) rekonstruiert und wieder aufgebaut werden.

Meine Generation scheint den Geschichtsklau auf ihre Art aufzuholen: Arthur Sarnitz, ein 1966 in Kaliningrad geborener Architekt hat nicht nur virtuelle Pläne erstellt. Er hat bereits Geldgeber gefunden und ein O.K. von Putin über 50 Millionen Dollar Zuwendung. 
Mehr Info:  http://www.altstadt.ru/



 

 



Hier einige Fotos die eindrucksvoll schildern, was war, was ist und somit zeigen was wäre, wenn Sarnitz Erfolg hätte....

 

Wir treten unsere Reise beim heutigen Standort des ehemaligen Kneiphof an:

 

Kneiphof heute

 

 

Königsberg 1930-1937

 

1930-37-Kopie-1

 

Kaliningrad 1947-1957 gleiche Stelle wie oben

1947-57.jpg

 

Dom Kneiphof gestern Dom Kneiphof heute
Dom Kneiphof 1945 Dom Kneiphof heute

Lage Stadtplan gestern

                              Lage Stadtplan heute
  plan102alt.jpg  plan102r.jpg

 

Schloß und Kaiser Wilhelm Platz Ähnliche Perspektive von der Brück heute
Schlo-.jpg  Einkaufszentrum-ehem.-Schlo-.jpg
 Lage Karte alt
 Lage Karte neu
 plan101  plan101r.jpg

 

Kant Grabmal Heute unverändert
Kant-Grab---1945.jpg  Kant-Grab--heute.jpg
   
 plan103.jpg  plan103neu.jpg

 

Insel Kneiphof und Dom von der Holzbrücke aus Gleicher Standort
Kneiphof-kathedrale-gestern.jpg Kneiphof kathedrale heute 
   
 plan104Kneiphof-alt.jpg plan104rKneiphof 

 

Pregel - Hundegatt - Hintergrund: Schloß
Gleicher Standort heute - Nuscht ist noch zu wenig
Hundegatt-Blick-auf-Burg-rechts-Kneiphof---gestern.jpg Hundegatt-Blick-auf-Burg-rechts-Kneiphof---heute-.jpg 
   
plan105.jpg  plan105r.jpg 

 

Blick v.d. Krämerbrücke auf die Speicher Selber Standort heute -Blick auf Sportstätte
Blick-Kramerbrucke-auf-Speichergasse--gestern.jpg Blick-Kramerbrucke-auf-Jugend-heute.jpg 
   
plan106-Speicher.jpg  plan106r.jpg 

 

Blick auf den Süden Kneiphof´s Ähnliche Position heute
Blick-sudliche-Seite-Kneiphof-gestern.jpg Blick-von-Kantbrucke-auf-Forderbrucke-heute.jpg 
   
 plan107sud-kneiphof.jpg plan107r 

 

Blick auf Lastadie
Anblick heute
Blick-vom-Turm-auf-Speicher.jpg Blick-auf-Brucker-ehem-Landstadii-und-Sportjugend-heute.jpg 
   
 plan108lastadie.jpg plan108r.jpg 

 

Neuer Markt Ansicht heute
Neuer-Markt-gestern.jpg Moskauer-Prospekt-Neuer-M.--stadtauswarts-heute.jpg
   
plan109neuer-markt.jpg  plan109r.jpg 

 

 


 


 

 




















Oben: Westseite Schloß                                                                                Ansicht heut: Leninprospekt; Richtung Schloßfundament



                         

Der Blick von Süden auf das Schloss und den Kaiser-Wilhelm-Platz. Das Schloss wurde 1255 erbaut. Es war im Laufe von Jahrhunderten der Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens, dann der Grossherzöge und schliesslich der Preussenkönige. Der Hauptturm wurde im Jahre 1876 auf 98 m Höhe aufgestockt. Von der Turmuhr konnte man um 11 und 21 Uhr folgende Melodien hören: Morgens - "Ach bleib mit Deiner Gnade"; Abends - "Nun ruhen alle Wälder".

Rechts: Blick auf das Einkaufszentrum "Der alte Turm". Hier finden zur Zeit Ausgrabungen statt.


                                                                       


                                                                                                                                

                                               

                                                                              
























                                                                                          Dom   
Evangelische Kirche. Die Ostwand des Chores hat eine Dicke von 3 Metern. Der Bau der Kathedrale wurde 1332 begonnen.



 

                                                          




                                    



Kant Denkmal
auf der Kant Insel: 1724-1804 geboren und verstorben in Königsberg. Deutscher Philosoph und Professor. Der Steinsarg, ein Kenotaph, befindet sich an der Aussenseite des Domes.

                                                               




                                

Oben: Kneiphof mit Blick auf die alte Universität                                                                           

Unten heute: Gleiche Stelle heute

                                                                   




                                                  


Links:Hundegatt                                                                                                                       

Rechts: Ähnliche Perspektive heute


                                                                              




 

                               


Oben war: Blick von der Krämerbrücke auf die Speicher                                                    

Unten ist: Blick von der Brücke heute auf eine Sportstätte


                                                                                     





                                      



Blick auf südliche Seite Kneiphof, "Am blauen Turm"    -Einst und heute-                                                            

                                                                                           





                                            


Oben einst:
Lastadie KÖNIGSBERG - mehr Bilder

Unten: Heute ein Verkehrsknotenpunkt

                                                                                                  





                                                   
Neuer Markt                                                                                         
Heute Bauruine "Haus der Räte"

                                                  





                                                

Lomze: Neue Synagoge, links Weisenhaus                                            Weisenhaus und Synagoge nicht mehr vorhanden. Vgl. Hauseingänge

                                                                                                                
  

 







 






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8. August 2010 7 08 /08 /August /2010 17:58

 

Bilder und Videos

Tipp: Klick auf den Lautsprecher um den Ton auszuschalten
Tipp: Klick nicht auf den Lautsprecher um den Ton zu hören

 

Ostpreußen allgemein 1/8 - Tipp für diese Serie

 

 

 

Ostpreußen allgemein 2/8

 

 

Ostpreußen allgemein 3/8 

 

 

 

Ostpreußen 4/8

 

 


Ostpreußen 5/8

 


Ostpreußen 6/8

 


Ostpreußen 7/8

 

 

Ostpreußen 8/8

 

 


 

  Ostpreußen einst - Tipp

 


 

Königsberg einst - Tipp -

 

 


 

 

Königsberg früher - Tipp  

 

 

   

 

 

 Königsberg Schlussakt -

 

 

Phönix -  Deutsche Spurensuche einst und heute

 


Phönix 2/5

 

 


 

 

 

Phönix 3/5

 

Phönix 4/5 

 

 

Phönix 5/5 

 

 
Ein russischer Beitrag zur 750 Jahrfeier der Stadt Königsberg - Beachtlich, das nur Fotos bis 1945 darin gezeigt werden

 

 

 

Eine Stadt mit Seele? Soviele Aufnahmen von Kalinigrad/Königsberg. Weniger von alten als von jungen Menschen. Weniger von Deutschen als von Russen und international. Die Stadt heute:

 

 

 


 

 

 

 

 


 



 
 

Tipp  

 

 

 

 

 

 

 

7. August 2010 6 07 /08 /August /2010 05:22

Was soll das ? Eine Frage zur Motivation 


Warum verbringt ein Mensch seine Freizeit mit Ahnen- und Familienforschung?


Also bei mir liegt der Fall klar.
Früh erzählte mein Vater mir von Heimat, meinen Großeltern und einem Korridor. Immer wieder zeigte er die spärliche Anzahl Fotos, auf denen meine Ostpreußische Familie zu sehen war. Meine Großeltern weit vor meiner Geburt verstorben, ein Onkel in der "Ostzone" und alle anderen Tod? Vater wusste nicht mal allen Gesichtern Namen zu geben.

So wuchs ich auf mit Begriffen wie Schnakeinen, Kreuzburg, Preussisch Eylau und Ostpreußen. Aber auch Krieg, Soldat, Flucht und Vertreibung, Kurische Nehrung und Kurisches Haff gehörten dazu.
Seine Erzählungen über die Ausflüge nach Königsberg und an die Bernsteinküste glichen, neben den wirklichen Märchen meiner Kindheit , ganz wundervollen Entführungen in eine andere Welt. Zweifelsohne sprach mein Vater in all diesen Erinnerungen von einer für ihn schönen Zeit.

Die schönste, aber auch traurigste der Erzählungen begann mit dem "Ännchen von Tharau", wie Vater meine Oma Anna nannte. Einmal endete es mit Ännchen Lied.
Ich verstand als Kind stets "Entchen", setzte aber zu großes Vertrauen und Respekt in den Vater, als das ich ihn hinterfragt hätte. Schön dumm!

Die Lösung dafür würde ich schon irgendwann finden. So kam es auch.

Mit dem Tod meines Vaters ergab sich das viel besprochene Loch, die Lücke die ein geliebter Mensch hinterlässt. Es entstand Sehnsucht, dieses zu füllen. Aber womit?

Die Frage war schnell beantwortet und das emotionale Phänomen sollte sogleich verarztet und behoben werden. Mein Plan war, folgendes herauszufinden:

Wo ist meine ostpreußische Familie geblieben?
Wo lag Ostpreußen, sein Kreis Pr. Eylau, seine Dörfer Schnakeinen und Tharau?
Wer und wie war meine Ännchen Oma? Wo kam sie her und warum landete sie in der "DDR"?

Fragen über Fragen...... die zu einer Reise in die Geschichte wurden, wie sie mir keiner meiner
Geschichtslehrer je vermittelt hatte.

Ich bin froh diese Reise, gegen alle Widerstände, gemacht zu haben denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne..........
z.B. der Herausforderung, die Handschrift von Oma Anna zu entziffern....
  

Oma-1-05.12.jpg






















2. August 2010 1 02 /08 /August /2010 06:59

 

Die Neuigkeiten zu diesen Seiten erfolgen absteigend: Oben stehen die alten Nachrichten, unten die Neuen! Bitte runterscrollen!

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Von Tine und Ännchen

Packerau bei Tharau  &  Packerau lebt  Die Packerau/Tharau Story ist in Arbeit. Wie ich eine weitere Familienforscherin fand und was dabei heraus kam......

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Suchanfragen

Wer Fragen zu Ostpreußischen Familien, Orten und Literatur hat und Hilfestellung benötigt, kann dies hier einstellen > Suchanfragen

Hier gibt es einige neue Anfragen u.a. zu den Familien Fuchs, Lange, Venohr und zur Familie Sult aus Mahnsfeld. 

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Da ich diese Seiten in unregelmässigen Abständen erweitere und begonnene Artikel fortsetze, kann man sich über Neuigkeiten durch den Newsletter informieren lassen >  Newsletter  Rechts unterhalb dieser Seite einfach eine Mailadresse eingeben und keine Erweiterung mehr verpassen. 

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Gesucht werden Fotos aus dem nördlichen Kaliningrader Gebiet und Kaliningrad Stadt. Vielleicht hat jemand Aufnahmen während einer Urlaubsreise gemacht. Ich würde mich sehr über solche Bilder zwecks Veröffentlichung und Mitgestaltung dieser Seiten freuen. 

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Neu 3.2.2011: Die Seite "Vaters Tohus" konnte um viele Fotos erweitert werden: Schnakeinen: Vater´s Tohus

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Neu 16.2.2011: Die Seite Ruth & Rolf´s Seiten - oder Mahnsfelder berichten  wurde um Bilder und Berichte bereichert. Darunter befinden sich auch die letzten Einwohnerlisten von Mahnsfeld.

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Neu am 22.2.2011: Bilder "Die Familie Hupke"  Familien in Mahnsfeld

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Neu am 25.9.2011: Bilder und weitere Inofos zu  Schnakeinen: Vater´s Tohus

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Neu am 26.9.2011: Bilder und Berichte  

Matz Familie aus  Packerau/Tharau

Fluchtbericht Peppel vervollständigt

Einwohner Schicksale Tharau

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Neu am 28.9.2011: Unsere Leserin Eva aus Amerika stellt ihre Familiendokumente zur Verfügung. Danke Eva! U.a. finden wir hier Evas Urgroßeltern aus Schnakeinen Schnakeinen: Vater´s Tohus   

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Neu am 04.10.2011: Fluchtberichte meiner Familie und was danach kam...

Schnakeinen: Vater´s Tohus


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Neu am 8.10.2011:

Es war einmal in Ostpreußen Erinnerungen an das Ostpreußische Dorf Schnakeinen von Erika Hanff, geb. Dauter

Weitere Orte im Kreis Preußisch Eylau Gr. Lauth und Uderwangen

Flucht und Vertreibung Allgemeine Beiträge zur Situation im Kreis. Preußisch Eylau ab 1945

 

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Neu am 9.10.2011: Einwohner Gut Baiersfelde (Bajohren) -Tharau-

wurde dank des freundlichen Hinweises von Herrn Joachim Anker ergänzt und korrigiert.

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Neu am 16.10.2011: Mein Besuch bei der Schnakeinerin Helga Kollien in Lübeck

Schnakeinen: Vater´s Tohus

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Neu am 20.10.2011: Ergänzungen zu den Seiten

Bewegtes und Bewegendes

Königsberg in Fotos....

Flucht und Vertreibung

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Neu am 18.02.2012: Es gibt zwei neue Kontakte zu Schnakeinen, die über das Gästebuch hergestellt werden konnten. Ich bin sehr froh und dankbar darüber, dass sich immer wieder Leute melden, die diese Seiten bereichern. 

Für´s Erste eine Ergänzung zur Familie Nachtigall und den Fluchtbericht der Anna Nachtigall:

Schnakeinen: Vater´s Tohus


Darüber hinaus hat sich ein Leser gemeldet, dessen Familie in direkter Nachbarschaft zu meinem Vater und meiner Oma Anna in Schnakeinen lebte. Es bleibt spannend.....

 Neuigkeiten gibt es auch vom "Förderkreis Kirche Tharau" der mit mir in Kontakt trat. Ich hoffe diese Seiten können dazu beitragen, dieses tolle Projekt zu unterstützen:

Förderkreis Kirche Tharau/Ostpreußen

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Neu am 18.6.2012: Schnakeinen: Vater´s Tohus Post aus Schnakeinen-Poberejie

Unglaublich! Ich habe Post direkt aus Schnakeinen bekommen. Irina und Valery haben sich in den Ort verliebt und eines der alten Häuser der Schott-Familie dort instand gesetzt. Bzw. sind die Beiden noch bei der Arbeit. Seit zwei Jahren betrachten sie diese Seiten und schreiben uns nun endlich. Es folgen neue Fotos und Berichte aus dem alten Schnakeinen, dem heutigen Poberejie, nun auch Coast genannt.

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Neu 30.7.2012: 

Alter Friedhof von Schnakeinen gefunden. Da liegt Opa Karl Thiel Post aus Schnakeinen-Poberejie

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Neu 31.7.2012: Im Gästebuch meldet Roland ein Interesse an der Ahnenforschung zum FN Rosenbaum an. Er bittet um Kontaktaufnahme via Mail: rolandbarmbek@hotmail.de

 

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Neu 1.12.2012: Zur Untermalung der  Dorfchronik Tharau habe ich die Funktion meiner Homepage gleich mal überprüft. Ich konnte einen einfachen Flashplayer installieren und es gibt eine Fotoshow von Tharau. Die Qualität der Fotos erinnern uns an "ein Land vor unserer Zeit". Seht selbst....

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Neu 1.5.2013:

Kreuzburg in Ostpreußen im Winter 1945: Der Kriegsbericht des Dr. Langejürgen erreicht mich. Eine absolut eindrückliche und anschauliche Erzählung eines Zeitzeugen. Unbedingt empfehlenswert!

Kriegsbericht Kreuzburger Schlacht

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 Neues und Neuigkeiten bis zum August 2013 gibt es hier:

Fotos, Fotos, Fotos. Es ist unglaublich aber schön, was Leser dieser Seiten mir senden:

Nachrichten zu Schnakeinen

Post aus Schnakeinen-Poberejie

Helgas Fotos

Ich danke allen Einsendern sehr für die Unterstützung dieses Projektes und freue mich über diese gelungene Gemeinschaftsarbeit! Alle Mühe hat sich gelohnt, weil so viele Menschen daran mitwirken! Es wäre schön, wenn weiterhin Material zu allen Themen dieser Blogseiten über Ostpreußen dazu kommt! Schreiben Sie mich zwecks Kontaktaufnahme gerne an unter aennchen@tharauvillage.de

oder

tharauvillage@yahoo.de

**********************************************

Die Kapazität dieser Seiten reicht nicht mehr lange aus, um neues einzufügen. So habe ich mir eine Homepage angeschafft. Unter tharauvillage.de
gibt es Neuigkeiten zu den Orten, die hier im Blog bereits beschrieben sind. Da findet man u.a. Kartenmaterial, Filme und Fotos oder Berichte u.v.m.

***************************************************

Sehr am Herzen liegt mir auch das Kirchenbuch-Projekt. Ins Leben gerufen durch die Aufzeichnungen von Gerhard Kahnert (+), führe ich diese originalen Datensätze, herausgeschrieben aus zig Kirchenbuchverfilmungen der Mormonen Kirche, eines sehr engagierten Ahnenforschers zu Ostpreußen weiter. Die Fortführung dieser Arbeit hat Gerhard vor seinem Tod an mich übertragen. Bis heute konnte diese einmalige Sammlung von ca. 52000 auf ca. 54000 Datensätze erweitert werden.

Das Kirchenbuchprojekt dient dem Ziel, soviel wie mögliche Personen aus Ostpreußen namentlich und mit Daten zu erfassen. Es soll gleichzeitig Forscherkontakte herstellen. Fernziel ist, ein OFB = Ortsfamilienbuch zu erstellen.

Dieses Projekt dient im besonderen aber auch dem Andenken und der Wertschätzung eines Mannes, der sich soviel Mühe mit den Aufzeichnungen der Lebens- und Sterbedaten unserer Ostpreußischen Ahnen gemacht hat und so viele von uns bei der Forschung weiter bringen konnte und weiter bringt:

Herzlichen Dank, lieber Gerd!

Näheres zum Kirchenbuch-Projekt findet man hier:

Gerhard Kahnert-Kirchenbuchprojekt

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Neu 9.8.2013:

Mal wieder bekam ich Unterstützung für meine persönliche Forschungsarbeit. Diesmal von der Königsbergerin Lacki. Da gibt und gab es noch einiges zu klären über die

Die Geschwister Matz aus Packerau

Danke Lacki!

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Neu 14.8.2013:

Post aus Canada und von Birgit, die ihre Ahnen u.a. in Schnakeinen, Kilgis und Cavern sucht

Nachträge zu Schnakeinen

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Neu 3.10.2013

Nicht nur die Liebe zu Ostpreußen verbindet uns... wir haben auch einen gemeinsamen Namen in unserer Ahnenreihe. Heddas Suche nach ihrer Machhein Familie ist besonders bewegend und zu finden unter:

...Back to my roots - Familie in Ostpreussen

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Neu 5.10.2013

Die Übersetzung der Geschichte von Schnakeinen Сельская община Шнакайнен und des Spaziergang durch Schnakeinen Прогулка по Шнакайнену в 1944 году ins Russische ist fertig und online. Herzlichen Dank für diese Arbeit an einen lieben Freund: Andrej Schabalin!

Schnakeinen: Vater´s Tohus

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 Neu 10.10.2013

Beim Einpflegen von Helgas Fotoalbum hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ich konnte ihn jetzt endlich korrigieren. Bilder von den Schwestern Kollien einst und bei einer Schnakeinen Reise. Da gilt es noch einige Rätsel über abgebildete Personen und Gebäude zu lösen... Wer hilft mit?

Helgas Fotos

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Neu 6.11.2013

Komm mit auf eine Tour durch Slawskoje, dem ehemaligen Kreuzburg. Entdecke den interaktiven Stadtplan und erlebe den Beginn des Versuchs einer Rekonstruktion. Oder nimm teil an der Kunst Tour in der die aktuellen Fotos aus Kreuzburg ausgestellt sind. Herzlichen Dank dafür an Martin Kunst.

Tour durch Slawskoje

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Neu 10.11.2013

Aktuelle Bilder von Tharau. Natürlich steht die Entwicklung der Kirchensanierung im Vordergrund. Einreicher ist erneut Martin Kunst. Ich sage wieder DANKE!

Leider habe ich noch nicht den schönsten Platz dafür gefunden, aber das wird schon werden. Also bitte erstmal ganz nach unten scrollen auf

...Back to my roots - Familie in Ostpreussen

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Neu 11.11.2013

Alles, was mich noch so an Post und Fundstücken erreicht. U.a.: Der Hof Podehl früher und heute. Ein Bericht und drei aussagestarke Fotos

Nachträge zu Schnakeinen

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Neu 12.11.2013

Ein neues Gästebuch musste endlich her. Der alte Anbieter hat, bis auf die letzten Kommentare, alles gelöscht. Das hat mich sehr geärgert! Nun also eines, das nicht schön aber langlebiger ist. Ihr müsst nur noch fleissig reinschreiben.

Das Sichtfenster lässt sich übrigens durch festhalten und ziehen an der unteren linken Ecke vergrössern  

***************************************************

Neu 14.11.2013

Einige Erweiterungen auf der Seite:

Nachträge zu Schnakeinen

 

Neu 3.12.2013

Ännchens Spendenaufruf



 Viel Freude beim Schmökern

Ännchen


   

 

 

 





 




 



 


 

 

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